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Michael Meindorf im Interview mit Dieter Könnes

aus aktuellem Anlass fühlen wir uns Ihnen gegenüber verpflichtet, eine Stellungnahme zu den meist leider und zu Unrecht negativ gefärbten Berichterstattungen im Fernsehen abzugeben, die in den letzten 2 - 3 Jahren gesendet wurden.

Wir selbst waren Teil einer solchen Sendung im WDR mit dem Titel „Wärmedämmung - die Energiesparlüge“. Diese wurde im Rahmen der Serie „Könnes kämpft“ am 02.12.2013 ausgestrahlt.

Abgesehen davon, dass uns im Vorfeld weder gesagt wurde, dass es sich dabei um eben dieses Format handelt, noch, dass auch dieser Beitrag wieder einen negativen Stempel trägt, wurden hierbei wesentliche Vorteile eines Wärme­dämm­verbund­systems, die über eine Kosteneinsparung durch Reduzierung der notwendigen Wärmeenergie hinaus gehen, schlichtweg nicht erwähnt. Der Focus lag einzig und allein auf der Frage: „rechnet sich das“?

Hierzu ist zu sagen, dass die z. T. unrealistisch hoch benannten Einspar­möglichkeiten dieses Thema auch besonders hervorgehoben haben. Allerdings wurde in besagtem Beitrag auch nicht erwähnt, dass perspektivisch mit immer weiter steigenden Energie­kosten zu rechnen ist. Daher sind die genannten Zahlen in keiner Weise der Realität entsprechend.

Ferner bietet ein WDVS auch deutlich mehr, als „nur“ reine Energie- und somit Kosten­ersparnis. So z.B. wird dadurch der Emissionsausstoß verringert, der Wert Ihrer Immobilie wird gesteigert, sie wird optisch aufgewertet und erhält einen neuen, auf Jahrzehnte funktionierenden Wetterschutz. Ganz zu schweigen von nicht mit Geld zu bewertenden Faktoren, wie Behaglichkeit, Raumklima und Wohlbefinden.

Wenn es um die Frage nach der Brennbarkeit von mit Polystyrol gedämmten Fassaden geht, so sind hierzu zwei Dinge zu bedenken: Zum Einen geht ein Hausbrand in den allermeisten Fällen nicht von der Außenfassade aus, sondern vom Inneren. Niemand würde aber auf den Gedanken kommen, brennbare Einrichtungsgegenstände, wie Vorhänge, Teppiche, Holzmöbel, etc. zu verteufeln oder gar zu verbieten. Zum Anderen ist statistisch erwiesen und z.B. durch die „World Fire Statistics“ erfasst, dass in Deutschland in den Jahren 2005 – 2007 „nur“ 0,68 Personen von 100.000 Einwohnern durch einen Hausbrand ums Leben gekommen sind. Und das, obwohl hierzulande fast jeder Dritte Einwohner in einem mit Polystyrol gedämmten Gebäude lebt. Darüber hinaus steht es jedem, der sich ggf. für eine Dämmmaßnahme entscheidet frei, das betreffende Gebäude komplett nicht brennbar dämmen zu lassen.

Es lässt sich bei Allem im Leben immer ein Für und ein Wider finden und wenn man vor einer Entscheidung steht, so sollte man sich immer die Argumente beider Seiten anhören – wenn man denn die Möglichkeit dazu bekommt…

Michael Meindorf